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Internet, das Tor zur Welt ist auch Deine Chance!

(Technische Grundlagen)

Durch meine Internetanbindung haben sich mir viele neue Möglichkeiten geöffnet.

So habe ich neue und interessante Menschen kennengelernt, erledige Schriftwechsel online, habe eine neue berufliche Perspektive gefunden (Mache Webdesign und Internet-PR im Rahmen meiner Anstellung bei der KFL GmbH Löwenberg.), hole mir mal auf die Schnelle Infos zur neuesten Hardware oder kaufe meine CDs bei Amazon ...

Wenn man bedenkt, ich sitze hier in meiner ländlichen Provinz und kann mal eben eine Datei nach Freiburg, Dresden oder in alle Welt schicken, dann ist das Internet eine enorme Bereicherung. Benötigt man Hilfe, hat die “größte Wandzeitung der Welt” Informationen parat ... und sei es nur ein Spiele-Cheat.

Die “wilde weite Welt” hat aber auch so seine Tücken. Darum habe ich nachfolgend einige Tipps gelistet, die mir wichtig erscheinen und die Dir helfen sollten die Scheu vor “Internet und sowas” zu verlieren. Meine ersten Erfahrungen im Internet waren auch eher ernüchternd. Ich dachte, ich mach` das jetzt mal an und die schöne neue Welt berieselt mich auf das Süßeste; ähnlich der Fernsehwerbung am Abend. Aber so ist es nicht! Auch die Suche bei Google oder das Finden der Schnäppchen bei ebay benötigen Übung, lass Dich nicht entmutigen.

Die gelisteten Tipps beinhalten meiner Ansicht nach die “technischen Grundlagen” für einen Computer mit dem man in`s Internet will.

Ich sage noch einmal: “Das Internet wird Dein Leben bereichern!”

Technische Grundlagen

DFÜ-Verbindung einrichten.

Viele benutzen noch Windows 98. Die beschriebene Einrichtung einer DFÜ-Verbindung wird imgrunde auch bei Windows XP so gemacht, nur einfacher mit Assistenten.

T-Online kann man natürlich auch per Software-CD installieren, ist kein Problem, nur dann erhält man auch ´ne Menge, was man vielleicht nie nutzt; und das e-Mail-Programm ist noch immer keine Wonne.

Will man kein Home-Banking, dann ist die beschriebene DFÜ-Verbindung eine echte Alternative.

Und T-Online hat wohl nichts dagegen; mit AOL funktioniert das z. B. nicht.

Wer keinen festen Provider nutzen möchte, hat die Möglichkeit BY CALL in`s Internet zu gehen.

Mit Freenet z. B. mit folgender Nr. 019231760 Benutzername und Passwort kann frei gewählt werden. Die Abrechnung erfolgt minutengenau über Telefonrechnung. Aktuelle Tarif-Infos gibt es bei www.freenet.de.

Eine weitere BY CALL - Alternative ist die Software SmartSurfer von web.de. Diese Software beinhaltet BY CALL-Anbieter aber auch Provider, die eine Registrierung abfordern. Man kann den zur Tageszeit günstigsten Tarif wählen und SmartSurfer baut automatisch eine Verbindung auf. Die Anbieterliste wird immer aktualisiert und ein Dailerblocker ist auch mit drin.

Ganz wichtig!

Wer in`s Internet ohne Schutz geht, hat schlechte Karten. Ein AntiVirus und eine Firewall sind heute ein Muß.
Ich empfehle die Internet Security von Symantec. Diese Software beinhaltet AntiVirus, Firewall, AntiSpam ...
Alternativ geht auch die für private Nutzer kostenlose Firewall ZoneAlarm von Zone Labs; oder auch die Produkte von McAfee.

 

DFÜ-Netzwerk unter Win 98

So installiert man das DFÜ-Netzwerk:

  1. Win-CD ins CD-Rom-Lw einlegen
  2. [Windows-Setup] --> [Verbindungen] --> [DFÜ-Netzwerk] --> [Übernehmen] --> [ok]

DFÜ-Verbindung zu T-Online

Voraussetzung ist die Installation des DFÜ-Netzwerkes unter Win 98, wenn dies nicht vorhanden ist, dann erst zuvor genannten Tipp nachholen:

DFÜ-Verbindung einrichten:

  1. [Arbeitsplatz] --> [DFÜ-Netzwerk] --> [Neue Verbindung]
  2. [Namen vergeben] (z. B. Netzverbindung T-Online oder wie auch immer) --> Modem auswählen (wenn Verbindung über Modem erfolgen soll) --> [weiter]
  3. [Ortsvorwahl] (keine - wenn Telekom-Kunde, ansonsten 01033) --> [Rufnummer] (0191011) --> [Landesvorwahl] (Deutschland) --> [weiter] --> [Fertig stellen]

Nun erscheint ein neuer Eintrag (Icon), der den zuvor vergebenen Namen trägt. --> [re-Maus] --> [Eigenschaften] wählen.

[Servertypen]
zulässige Netzwerkprotokolle --> netbeui und ipx/spx-kompatipel  [deaktivieren] --> [ok]

Erste Einwahl:

  1. [Doppelklick] auf neu erstelltes Icon im Ordner [DFÜ-Netzwerk]
  2. [Benutzername] setzt sich zusammen aus:
    12-stellige T-Online-Kennung plus T-Online-Nr. (z. B. die eigene Telefon-Nr.) plus # plus 0001

    Beispiel: 00011122233303309450000#0001
  3. [Kennwort] (T-Online-Kennwort)
    Optional abspeicherbar, wenn nicht, dann erfolgt bei jeder Einwahl die Abfrage.
  4. [Rufnummer] 0191011 --> [Verbinden]

Die # wird nur gesetzt, wenn die T-Online-Nr. nicht 12-stellig ist! Eine Verbindung wird unten im Systemtray neben der Uhr angezeigt. Zum Beenden der Verbindung dieses Icon doppelklicken.

Zur Benutzung:

[Browser starten] --> [Online] wählen --> [Kennwort] eingeben (wenn nicht zuvor  gespeichert) --> [Verbinden]

Dies funktioniert natürlich auch so mit dem E-Mail-Programm.

DFÜ-Verbindung zu anderen Anbietern

Vom Prinzip her funktioniert die DFÜ-Netzwerkverbindung zu anderen Netzanbietern auch so, wie zuvor beschrieben, nur sind das dann andere Zugangsdaten, welche bei einer Anmeldung mitgeteilt wurden.

DFÜ-Verbindung automatisch herstellen

Es macht Sinn, die DFÜ-Verbindung automatisch beim Browser-Start herstellen zu lassen, da man sich so einige Mausklicks spart. Dazu muß eingestellt werden, welche Verbindung als "Standard" genommen werden soll.

 Und das geht so:

  1. [Systemsteuerung] --> [Internetoptionen] --> [Verbindungen]
  2. [Verbindung] (z. B. T-Online) markieren und auf Button [Als Standard] klicken --> [Immer Standardverbindung wählen] markieren --> [ok]

 

Conrad Dailer Blocker

Der Dailer Blocker von Conrad ist ein nützliches Stück Hardware für Analog- und ISDN-Anschluß. DSL-Nutzer können zwar Dailer laden, diese richten aber aufgrund der DSL-Technologie keinen finanziellen Schaden an!

 

Conrad Dialer Blocker

Es gibt eine einfache technische Lösung um die 0190er-Falle zu schließen. Conrad.de bietet dieses kleine, nicht größer als eine Zigarettenschachtel, pfiffige Gerät an. Der Dialer Blocker wird zwischen Modem und Telefondose geschaltet und das war´s auch fast schon.

Um eine Telefoneinwahl per Modem einzustellen, muß eine “Knopfdruckkombination” am Blocker durchgeführt werden, dann erfolgt die normale DFÜ-Einwahl, danach die Verbindung wieder beenden und der Dialer Blocker hat sich die Telefonnummer gemerkt. Das macht man einmalig. Das Gerät kann sich bis zu 8 Nummern merken.

Versucht nun eine Dialer-Software die Einwahl über eine andere Nummer, blockiert das Gerät sofort diese Einwahl und gibt die Leitung erst wieder frei, wenn ein spezieller Knopf am Gerät gedrückt wird. Somit ist eine Software auch nicht in der Lage den Blocker zu überlisten, da der Dialer Blocker nur die autorisierten Einwahlnummern zulässt und es entstehen auch keine teuren Einwahlkosten, weil kein Verbindungsaufbau zustande kommt.

Mehr Infos gibt es bei Conrad.de .
Dies war übrigens auch mal ein Tipp der ZDF-Sendung WISO; so bin ich auf dieses pfiffige Gerät gekommen und nutze es schon ´ne ganze Weile.
 

ScanReg (Win98)

Ein Tipp für den Computeralltag, und weil noch viele Windows 98 benutzen.

 

Mit SCANREG die Registry retten ...

 SCANREG gibt es seit Win98. Dieses Tool sichert automatisch einmal täglich beim ersten Booten des Rechners die Registry, was den Vorteil hat, daß man einen aktuellen Backup vom "Windows-Herzstück" hat. Diese Sicherung wird für 5 Tage gehalten und dann jeweils vom aktuellen Backup überschrieben. Wenn also am Vortag noch alles in Ordnung war, dann macht es Sinn, diese Sicherung wieder herzustellen.

Eine Software hat sich zum Beispiel so im Multimedia-Bereich von Win98 "eingefressen", so daß nach der Deinstallation dieses Programmes nichts mehr geht. Da kann das Wiederherstellen der Registry Wunder wirken.
Und mit REGEDIT  gelöschte Registry-Einträge werden bekanntlich nur deaktiviert und nicht wirklich gelöscht. Mit SCANREG kann man diese deaktivierten Einträge entfernen und dadurch die Registry "abspecken", da SCANREG die Daten komprimiert und deaktivierte Einträge ausfiltert.

Und so wird`s gemacht:

  1. Computer [Im MS-DOS-Modus neu starten] (kein DOS-Fenster)
  2. Mit [scanreg /restore] stellt man 1 von 5 möglichen Backups wieder  her.
  3. Mit [scanreg /fix] wird die komplette Registry neu eingelesen.
  4. Mit [scanreg /opt] optimiert man die Registry.
  5. Computer neu starten.

SCANREG ist kein "All-Heil-Mittel", hat mir aber schon öfter ohne viel Gesuche die "bunten Bilder" wieder auf`n Bildschirm geholt.
 

 

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